06.09.2011 | Berlin/Köln: Für die QM-Beauftragten der Mitgliedskanzleien führt der Verband Insolvenzverwalter Deutschlands e.V. (VID) am 27.09.2011 in Frankfurt-Langen eine Qualitätstagung durch, für die Vorstandsmitglied RA Dr. Lucas Flöther und RA Wilhelm Klaas verantwortlich sind. Das Treffen soll als Erfahrungsaustausch dienen und regelmäßig fortgesetzt werden. Themen sind die Zertifizierung der Kanzleien und die Vorbereitung der Wiederholungsaudits sowie die Frage, wie sich die Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung (GOI) in der Praxis umsetzen lassen. Außerdem soll über den vom Gravenbrucher Kreis (GK) unter Leitung von RA Wilhelm Klaas auf der Grundlage von DATEV SKR 04 entwickelten Standardkontenrahmen, auf den die GK-Mitglieder ab 01.01.2012 umstellen, diskutiert werden. Der VID – Vorstand, Beirat und die Arbeitsgruppe Kontenrahmen mit RA Dr. Lucas Flöther, RA Manuel Sack und RA Dr. Ulf Martini – befürwortet die Einführung des GK-Kontenrahmens, wobei noch Ergänzungen ausgearbeitet werden.
Die die Diskussion über einen einheitlichen Kontenrahmen auslösende ZEFIS-Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Hans Haarmeyer hat die Entwicklung ihres eigenen Modells für den OLG-Bezirk Zweibrücken nach Kritik aus der Verwalterschaft gestoppt und erklärt, auch den vom GK entwickelten Kontenrahmen leicht modifiziert zu übernehmen. In einem Treffen des VID, des GK und der Arge Insolvenzrecht und Sanierung im DAV sowie des BAKinso und der GSV in Köln am 24.08.2011 vereinbarte man, den GK-Kontenrahmen mit kleinen Ergänzungen als >>gemeinschaftlichen Kontenrahmen<< zu entwickeln. Über einen genauen Zeitplan gibt es noch keine Übereinkunft. Das nächste Treffen dieser Runde ist für Anfang Oktober vorgesehen. Am 25.08.2011 informierte in Kaiserslautern die ZEFIS-Arbeitsgruppe Gerichte und Verwalter des OLG-Bezirks Zweibrücken über den Kontenrahmen auf der Basis des GK-Modells. Man wolle dort zum 01.10.2011 eine verbindliche Fassung vorlegen, erklärte Professor Haarmeyer, wenngleich ein Kontenrahmen von der laufenden Anpassung lebe.
INDAT-REPORT 6/2011
